Wintertreffen 2019

Es war ein ganz tolles Treffen – soviel vorweg. Nur der Winter fehlte.

Markus hatte mit seinen Freunden einen tollen Platz gefunden in der Gemeinde Grünberg und mit einigem Aufwand und Elan die Vorbereitungen gestemmt. Es gab Getränke zum absolut günstigen Preis und Samstag abend eine schöne Antifanten-Suppe. Sogar mein Lieblingsbier (Flensburger Dunkel) war im Angebot.

Das Wetter hat wunderbar mitgespielt: trockene An- und Abfahrt, frühlingshafte Temperaturen. Neben vielen Gesprächen haben einige Stresser am Samstag schöne „Touren in die Umgebung“ (dazu zählte auch die Wasserkuppe in der Rhön) gemacht.

Hier nur ein paar Bilder davon. Mehr gibt es nur nach Anmeldung oder in der nächsten STRESSPRESS Nr. 161, deren Erscheinen im Mai vorbereitet ist. Übrigens: Hast du schon Deinen Artikel für eine der nächsten SPI’s geschrieben? Na, dann aber mal los, noch ist Zeit. (Wenn es erst richtig Sommer wird, sitzt Du doch eh die ganze Zeit auf, an oder unter dem Motorrad.)

Vor dem Haus Gespräche an der Feuerschale

Artgerechte Haltung für „Gemüse“

Hoffnung für das Fischereihafenrennen

Das Fischereihafenrennen ist genau wie STRESSPRESS eine Angelegenheit für Amateure. Es steckt zwar eine ganze Menge professionelles Knowhow dahinter, aber die Teilnehmer sind überwiegend Nichtprofis.
Das FHR begleitet uns Stresser im Norden schon so lange, wie es SPI gibt. Es ist ja auch schon über 60 Jahre alt, SPI erst wenig über 40.

Und es ist eine ganz tolle Veranstaltung: Laut. Roh. Echt.
Darüber habe ich in der SPI schon geschrieben.
Wer einmal da war, will immer wieder hin.

Im Jahr 2018 konnte es leider nicht stattfinden, es gab Ärger mit den Funktionären des DMSB, die dem Veranstalter keine Rechtssicherheit über die Zulassung der Strecke geben konnten/wollten.

Aber nun gibt es Hoffnung für 2019, evtl. erst für 2020. Mehr darüber unter:

http://www.fischereihafen-rennen.de/fhr-es-bewegt-sich-was/

Neue Werbeartikel für STRESSPRESS

Birgit’s Idee, für SPI mal ganz andere Werbeartikel aufzulegen, finde ich ganz spannend.
Als erstes fiel mir ein, dass es gelegentlich STRESS gibt, wenn man die guten Handtücher von zu Hause von der Moppedtour zurückbringt, die unterwegs nicht nur zum Abtrocknen des Körpers, sondern auch schnell mal zum Abtrocknen des Moppeds, zum Reinigen der Spiegel, zum Unterlegen im Zelt oder gar zum Kette putzen genutzt wurden.
Da täte doch ein Handtuch mit dem Aufdruck „STRESSPRESS“ oder „Ich gehöre zu STRESSPRESS“ o.ä. dem Hausfrieden gut, oder?
https://www.flyeralarm-giveaways.com/produkt/schwarzwolf-outdoor-lobos/

Und da wären auch noch andere nützliche Artikel:
https://www.flyeralarm-giveaways.com/p…/emerald-led-laterne/
https://www.flyeralarm-giveaways.com/…/cabo-600-ml-wasserb…/
https://www.flyeralarm-giveaways.com/…/camping-lampe-flash…/

Moppedverkauf

Hier im Forum habe ich eine BMW GS 1100 eingestellt zum Verkauf. Dazu eine kleine Geschichte

Es war vor 3 oder 4 Jahren, als der Besitzer dieses Moppeds zu unserem Treffen kommen wollte mit seiner alten GS Dakar (Kilometer runter ohne Ende, eigentlich topfit) und der Anlasser seinen Geist aufgab. Auf die Schnelle einen im Internet gesucht und bestellt.
Tja, da gefiel es aber den Postlern, zu streiken und das begehrte Teil kam nicht ran.
Er klagte dann einem Neustädter sein Leid,worauf als Antwort kam: „Ich hab einen hier herumliegen!“ Volle Begeisterung! Nur hing an diesem Anlasser hing noch das Mopped! Also wurde das u.g. Mopped gekauft und es ging zu uns. Da die Dakar längst wieder läuft, wird nun die GS 1100 (vollständig) angeboten.

Layout 160

Diesmal verlief das Layout, sonst eine mehr lustige Veranstaltung, in gedämpfter Stimmung. Zum einen müssen wir ganz anders arbeiten als vorher. Die Vorbereitung der Artikel für die SPI in Farbe ist für uns alle neu und erfordert noch mehr Konzentration und noch mehr Arbeit am Computer. So arbeiteten wir lange Zeit schweigend, jeder für sich.
Zum anderen drehte sich das Gespräch in den wenigen Pausen vielfach um unsere kürzlich verstorbenen Stresser-Freunde Hans und Thomas. Deren Tod hat uns alle sehr betroffen gemacht und ist uns sehr nahe gegangen. Wir werden sicher noch oft an sie denken.

Die neue SPI Nr. 160 ist zwar noch nicht ganz fertig, denn unser oberster Redakteur Bernhard muss noch einmal drauf gucken und die letzte PDF-Datei für den Druck erstellen, aber es wird. Wir sind zuversichtlich, es bis Weihnachten zu schaffen!

Hier gibt es ein paar Bilder:


 

Kurzbericht SPI-Lesertreffen 2018

Schön war’s !

Das ist das Fazit aller Teilnehmer nach dem SPI-Lesertreffen 2018. Und natürlich haben alle, die nicht dabei waren, wieder etwas verpaßt. Der Treffpunkt etwas außerhalb üblicher Regionen im mittleren Deutschland war gewählt worden, weil es sich lohnte, in der Zeit vom 29.09.-03.10.18 auch mal etwas weiter weg zu fahren. Mit nur 2 Urlaubstagen oder Brückentagen konnte man so einen richtig schönen Kurzurlaub in „Deutsch-Nahost“ machen.

 

 

 

Das Wetter präsentierte sich anfangs in bester Laune, so dass wir einige Rundtouren bei strahlendem Sonnenschein absolvieren konnten. Usedom, die Karniner Hebebrücke, DDR-Museum in Dargen, Seebäder und gotische Kirchen, Rügen, Raketenmuseum in Peenemünde, Stralsund, Greifswald – alles zum Greifen nah und zum Besuch einladend.

 

 

 

Abends dann am Lagerfeuer, in der gemütliche Kohta oder unterm Zeltdach – viele Plätze gab es, um Erlebnisse und Erinnerungen auszutauschen. Bier war (fast) immer genug da und die Versorgung durch den Herbergsvater war sehr gut. Das Frühstücksbuffet war gut und reichhaltig, so dass man mit gutem Gefühl in den Tag starten konnte.

Am Dienstag spielte das Wetter nicht so recht mit, es war windig und manchmal feucht.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes Treffen. Danke an Herbergsvater Lars und Flipper, der den Platz ausgeguckt hatte und die Tourenvorschläge erarbeitete.

Waakhausen / Hühnerstall

Am Wochenende 14.-16. September endlich mal wieder aufs Mopped. Nachdem meine Blessuren nach dem Abflug in der Eifel einigermaßen ausgeheilt sind, kann ich wieder fahren. Habe mich mit Haya-Micha verabredet für eine gemeinsame Wochenendplanung.

Anreise über die Elbefähre mit der roten Ypse.

Also am Freitag abend nach Waakhausen. Ich bekomme dankenswerter Weise jedes Jahr eine Einladung – und habe das letzte Mal vor 17 Jahren teilgenommen. Für mich war es eine große Freude, die alten Windgesichter einmal wieder zu treffen. Natürlich werden wir alle älter und wir müssen unsere Kontakte pflegen, so lange es noch geht….
Abends dann weiter nach Syke, um bei Michael zu übernachten.

Den Samstag haben wir dann erst mit Shopping in Bremen verbracht. (Shoppen heißt bei mir 1-2 große Läden aufzusuchen, in diesem Fall Conrad und Polo, und das ganze mit ausgiebiger Kaffeepause zu verbinden. Hat gut geklappt.)

Gegen Nachmittag dann los zum Hühnerstalltreffen nach Alpershausen. Am Hühnerstall war ich auch vor 17 Jahren das letzte Mal, allerdings noch nie zum offiziellen Hühnerstalltreffen. Dahin war ich nur einmal gefahren, Ende der 80er Jahre. Im strömenden Regen habe ich damals meine FJ 1100 in der riesigen Schlammpfütze eingangs des Treffenplatzes versenkt (guckte echt nur noch die Hälfte raus!) und bin spontan wieder nach Hause gefahren.
Aber dieses Mal Hühnerstall war echt toll. Gutes Wetter, trockener Platz und viele alte Bekannte anzutreffen. Einige hatte ich wohl vor 38 Jahren das letzte Mal gesehen. Und doch gleich wieder erkannt und wieder erkannt worden. Das war eine echte Freude!
Das Hühnerstalltreffen ist ein Treffen der alten Art, wie wir sie in den 70ern und 80ern noch viele hatten. Zeltplatz, Lagerfeuer, Bier- und Getränke, Grillwurst und andere Leckereien, viel Platz zum Klönen, zum Benzin reden. Auch schön ist es, mit alten Freunden neue Geschichten zu erzählen und alte aufzuwärmen. Es paßte alles.
So wurde es auch spät mit der Heimfahrt. Fast habe ich es bedauert, kein Zelt mit zu haben, aber warm und trocken schlafen ist in meinem Alter doch eine angenehme Sache. So ging es also wieder zurück zu Michaels Heimstätte, die nur 80km entfernt lag.

Ein schönes Wochenende!
Godber

 

Kurzbericht Gubbeträff Tingsryd

Kurzbericht Gubbeträff in Schweden in der Nähe von Tingsryd
Die Trockenheit dieses Sommers hatte auch in Schweden so seine Tücken, speziell, wenn man ein Motorradtreffen veranstalten will.
Ewaldsen kam schon am Mittwoch,war erstaunt,dass es bei uns trocken war. ????????? Trocken?? Totale Dürre !
Er war aber von Stidsvig bis Urshult im strömenden Regen gefahren, Moni wollte dann seine vollgelaufenen Stiefel für ihre Blumen haben, die hatten aber wohl ein Loch, und nix war’s mit Blumen giessen.
Ewaldsen wollte dann wie üblich das Fichtenmopped anreißen, um Lagerfeuerholz zu sägen, aber keine Chance. Totales Feuerverbot ! Nee,nicht mal Grillen erlaubt! Behördlich bei Strafe verboten.
So, und nu ?? Waren ja noch einige Leute in der Anfahrt, die haben Hunger! Teilweise mit 900km Anfahrt. Nach kurzer Überlegung wurde die Moppedgarage ausgeräumt (gross genug für mehrere Trecker),
Grill rein und Test gefahren. Erstaunlicherweise war keine Qualmbildung vorhanden und die Lösung wurde für gut befunden.
Das nächste Problem: zu wenig Wasser! Noch nie dagewesen – Brunnen fast leer!

Tja, die Damen durften das Klo kollektiv nutzen, die Herren durften die schwedische Waldlandschaft erkunden.
Des Abends fand dann das Treffen haupsächlich inne Garage statt, da das Rauchen draussen zu gefährlich war.
Iwo, trinkt doch keiner was und ’ne Kippe fällt auch keinem aus der Hand! ( Nee, wirklich, hätte für einen Waldbrand gereicht.)
Dann der Sonnabend, wieder gemeinsame Ausfahrt über die Dörfer und durch die Landschaft.
Es sollten so ca 100km werden, Dorfstrassen, Asphalt und Sandwege, Sehenswürdigkeiten und Kultur.
Hatte die Tour schon etwas kürzer geplant, Moni das Kaffetrinken samt Kuchen auf den Hof bei der Rückkehr verlegt.
Sind dann los und Tankstelle im nächsten Ort angelaufen. Aueee! Da gab’s was über die Ohren! Nicht die Befahrbarkeit der Sandwege, sondern die Staubentwicklung!
Ab dem dritten Fahrzeug wurde auf Sand gekaut. Route aus dem Gedächtnis kurzfristig geändert und weiter nur über Asphalt. Tat der Fahrt und dem Spaß keinen Abbruch.
Zu Hause gab’s dann Kaffe und Kuchen (oder was auch immer), und der gemütliche Teil wurde eingeläutet.
Jo, keiner hat Hunger oder Durst gelitten, der Sonnabendabend ( Ja!! ) wurde in der Garage mit Bier und Wein und Stresspress!!!!! lesen verbracht.
Es waren wieder mal die Stresser vor dem Herrn da, ältester 73 Jahre, CBR1000F-Gespann, Anfahrt 900km,ebenso die Teilnehmer des 1.Treffens aus Schönberg/Ratzeburg und Neumüster, die jedes Jahr dabei sind.
Hoffe, nächstes jahr ist es nicht wieder so heiß, dieses Jahr schmeckte nicht mal ein kaltes Bier.
Gruss aus dem Elchland von Jörn

 

Zum Thema Navi in der Nr. 158

Zugegeben, ich habe einen kleinen Vorsprung, da ich den Inhalt der SPI 158 schon kenne. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf das nächste gedruckte Heft, weil es sich so schön in der Hand hält, auf der Toilette, im Bett usw. Aber zum Thema!

Mein Beitrag über die unglücklichen Navis in der letzten SPI hat ja doch ein umfangreiches Echo hervorgerufen. Zwei Artikel in der SPI 158 beschäftigen sich damit und zeigen einige positive Eigenschaften von Navis auf dem Motorrad. Finde ich prima.

Meine Idee, für die letzten Kilometer zur genauen Adresse das Handy einzusetzen, wurde nicht für gut befunden. Kann ich mit leben. Die sachlichen Argumente stimmen dagegen nicht ganz, denn:
– meine installierte App „OSMAnd“ braucht keine Netzverbindung.
– mein Handy kann ich gut sehen im Kartenfach meines Tankrucksacks.
– durch die Folie des Tankrucksacks läßt sich das Handy bedienen, erstaunlicherweise.
– der Stromverbrauch ist kritisch, aber nicht für die letzten paar Kilometer.

Schön zu lesen ist, dass uns alle die Vorfreude eint, die man hat, wenn man eine Tour am Abend oder ein paar Tage vorher plant. Letztlich egal, ob am PC, nur an der Karte oder am Navi. Es ist immer wieder dieses unbestimmte Kribbeln vor einem neuen Abenteuer. Und dazu gehört eben auch Kartenstudium, GoogleMaps für die Entfernungsabschätzung, große Karte, Generalkarte usw. Und dann hat man, wie Jan schreibt, die Strecke schon fast im Kopf. Und man sucht sich vielleicht noch Informationen über Sehenswürdigkeiten oder ähnliches zusammen. Und man freut sich, auf das was kommt – Vorhersehbares und Unvorhergesehenes.

Schöne Touren wünsche ich uns!