Kurzbericht Gubbeträff Tingsryd

Kurzbericht Gubbeträff in Schweden in der Nähe von Tingsryd
Die Trockenheit dieses Sommers hatte auch in Schweden so seine Tücken, speziell, wenn man ein Motorradtreffen veranstalten will.
Ewaldsen kam schon am Mittwoch,war erstaunt,dass es bei uns trocken war. ????????? Trocken?? Totale Dürre !
Er war aber von Stidsvig bis Urshult im strömenden Regen gefahren, Moni wollte dann seine vollgelaufenen Stiefel für ihre Blumen haben, die hatten aber wohl ein Loch, und nix war’s mit Blumen giessen.
Ewaldsen wollte dann wie üblich das Fichtenmopped anreißen, um Lagerfeuerholz zu sägen, aber keine Chance. Totales Feuerverbot ! Nee,nicht mal Grillen erlaubt! Behördlich bei Strafe verboten.
So, und nu ?? Waren ja noch einige Leute in der Anfahrt, die haben Hunger! Teilweise mit 900km Anfahrt. Nach kurzer Überlegung wurde die Moppedgarage ausgeräumt (gross genug für mehrere Trecker),
Grill rein und Test gefahren. Erstaunlicherweise war keine Qualmbildung vorhanden und die Lösung wurde für gut befunden.
Das nächste Problem: zu wenig Wasser! Noch nie dagewesen – Brunnen fast leer!

Tja, die Damen durften das Klo kollektiv nutzen, die Herren durften die schwedische Waldlandschaft erkunden.
Des Abends fand dann das Treffen haupsächlich inne Garage statt, da das Rauchen draussen zu gefährlich war.
Iwo, trinkt doch keiner was und ’ne Kippe fällt auch keinem aus der Hand! ( Nee, wirklich, hätte für einen Waldbrand gereicht.)
Dann der Sonnabend, wieder gemeinsame Ausfahrt über die Dörfer und durch die Landschaft.
Es sollten so ca 100km werden, Dorfstrassen, Asphalt und Sandwege, Sehenswürdigkeiten und Kultur.
Hatte die Tour schon etwas kürzer geplant, Moni das Kaffetrinken samt Kuchen auf den Hof bei der Rückkehr verlegt.
Sind dann los und Tankstelle im nächsten Ort angelaufen. Aueee! Da gab’s was über die Ohren! Nicht die Befahrbarkeit der Sandwege, sondern die Staubentwicklung!
Ab dem dritten Fahrzeug wurde auf Sand gekaut. Route aus dem Gedächtnis kurzfristig geändert und weiter nur über Asphalt. Tat der Fahrt und dem Spaß keinen Abbruch.
Zu Hause gab’s dann Kaffe und Kuchen (oder was auch immer), und der gemütliche Teil wurde eingeläutet.
Jo, keiner hat Hunger oder Durst gelitten, der Sonnabendabend ( Ja!! ) wurde in der Garage mit Bier und Wein und Stresspress!!!!! lesen verbracht.
Es waren wieder mal die Stresser vor dem Herrn da, ältester 73 Jahre, CBR1000F-Gespann, Anfahrt 900km,ebenso die Teilnehmer des 1.Treffens aus Schönberg/Ratzeburg und Neumüster, die jedes Jahr dabei sind.
Hoffe, nächstes jahr ist es nicht wieder so heiß, dieses Jahr schmeckte nicht mal ein kaltes Bier.
Gruss aus dem Elchland von Jörn